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KI-Kunst ist Diebstahl und zerstört echte Künstler.

Person malt abstrakte Kunst mit Pinsel am Schreibtisch, zwei Laptops im Hintergrund.

Das erste Mal, wie i a KI-generierte Illustration viral gsehn hab, war’s in ana Instagram-Story von am Freund. Auf’n ersten Blick hat’s ausgschaut wie aus am gschleckten Artbook: weiches Neon, glowy Haut, cineastisches Licht. Dann hab i die Caption glesen: „Hab das mit ana KI-App am Handy in 30 Sekunden gmacht.“

Irgendwo zwischen Brust und Hals hat si was zsammdraht. I hab an die Illustrator*innen denkt, die i kenn, die nach Mitternacht no wach san, Aufträge jonglieren, damit’s die Miete zahlen können, und sich fürchten, dass a einzige späte Rechnung sie zamhaut.

Des glänzende „30-Sekunden-Kunstwerk“ war ned nur a Spielzeug.

Es war auf ihrem gstohlenen Werk baut.

Warum „KI-Kunst“ si für so vü echte Künstler*innen wie Diebstahl anfühlt

Scrollst durch irgendein #AIart-Hashtag, siehst a Flut an hyperpolierten Bildern. Drachen, Portraits, fake Filmplakate - alles gerendert mit ana Präzision, die unheimlich professionell wirkt.

Stell des daneben, wie a Arbeitstag von anam Künstlerin wirklich ausschaut: Stundenlang Händ zeichnen, bis’s nimma wie Gummihandschuh ausschauen. Jahre an Studium, Kritik, Scheitern. Die Miete geht rauf, während Kund*innen sagen: „Nur a schneller Sketch, des dauert ja ned lang.“

Dann kommt a App daher und erzählt der Welt, dass ma des alles mit am Textprompt und am Gratis-Testzeitraum ersetzen kann.

I nimm da die Gschicht von ana kleinen Fantasy-Künstlerin, die i letzts Jahr interviewt hab. Sie hat so um die 15.000 Follower ghabt - ned riesig, aber gnua, dass sie bescheiden von Prints und Commissions leben hat können. Eines Morgens hat a Fan sie in an Reddit-Thread getaggt: Jemand hat ihren Namen in an KI-Generator eingeben.

Die Kommentare waren brutal: „Schaut eh genau aus wie ihr Zeug, warum sollt ma sie jetzt no zahlen?“ „Brauchst kan Auftrag, nimm einfach den Prompt.“

Über Nacht is ihr Name zu am Kommando worn. A Knopf, den du druckst, damit Jahrzehnte von ihrem Stil auftauchen - ohne dass wer je mit ihr redt oder ihr an Cent zahlt.

Des is der Kern, warum so vü Künstlerinnen KI-Kunst als Diebstahl bezeichnen. Die Modelle werden auf riesigen Bildsammlungen trainiert, die ausm Web zamg’klaubt werden - inklusive urheberrechtlich gschützter Werke, Portfolio-Seiten und privater Galerien. Die meisten Künstlerinnen haben nie zugestimmt. Die meisten sind nie gfragt wordn.

Rechtlich verdrehn Tech-Firmen des in Abstraktionen über Daten und „transformative Nutzung“. Emotional fühlt’s si für Künstler*innen ganz einfach an: Du hast mei Arbeit gnommen, in a Blackbox g’füttert, und jetzt tippen Fremde meinen Namen, um Knock-offs auszudrucken.

Des is ka „Inspiration“. Des is industrielles Kopieren im großen Stil - mit ana hübschen Oberfläche.

Wie ma KI-Bilder nutzt, ohne echte Künstler*innen niederzutrampeln

Wennst nur gelegentlich so a Tool verwendest, fühlt si KI-Kunst wie harmloser Spaß an. Du tippst „Space-Cowboy im Aquarellstil“ und zack: a Desktop-Hintergrund. Der Schaden wirkt weit weg, abstrakt, wie irgend a diffuses Branchenthema.

A kleiner, konkreter Schritt is der: Bevor’d was generierst, frag di, wessen Arbeit die Maschine schlucken hat müssen, damit des Bild rauskommt. Wenn a Tool da erlaubt, lebende Künstler*innen beim Namen als Prompt zu referenzieren, lehn die Funktion ab. Mach’s Tab zu, wenn’s sein muss.

Die kurze Pause verändert, wie’d auf den Screen schaust. Aus „Magie“ wird wieder Arbeit.

Vü Leit, die KI-Tools verwenden, wollen kanem weh tun. Sie san am Sofa, neugierig, oder pleite und brauchen dringend Visuals für a Side-Project. Des kennt ma - der Moment, wo der schnellste, billigste Shortcut lockt.

Die Falle is, wenn der Shortcut zur Gewohnheit wird. Dann redest da ein, dass eh kana wirklich Schaden nimmt. Dass die Künstlerinnen, die sich beschweren, nur „Angst vor Veränderung“ haben. *So redt ma si ein, wegzuschauen, während was Unfaires normal wird.

Und ehrlich: Ka Mensch liest wirklich all die Terms of Service oder Datenrichtlinien. Aber ignorieren macht den Schaden ned ungescheh’n.

Manche Künstler*innen sagen mittlerweile: „Wenn ihr eure KI ohne mein Einverständnis mit meiner Arbeit trainiert habt, habt’s mi eh schon benutzt. Ihr schuldets ma was.“ Des is ka Dramatisierung. Des is a klare Grenze.

  • Lehn KI-Tools ab, die Künstler*innen-Namen als Prompts verwenden
  • Unterstütz Plattformen, die Opt-out oder Revenue-Sharing für Creator anbieten
  • Gib menschlichen Künstler*innen klar Credits, wenn’d ihre Arbeit teilst
  • Zahl für Kunst, wenn’s geht - auch kleine Beträge oder Mikro-Lizenzen
  • Sprich KI-Plagiate im eigenen Umfeld an - ruhig und präzis

Bringen Leute, die KI nutzen, Künstler*innen wirklich um?

Der harte Spruch „KI-Kunst is Diebstahl und wer’s nutzt, bringt echte Künstler*innen um“ haut hin wie a Watschn. Soll er auch. Er benennt a hässliche Richtung, in die ma gehen, ohne’s wirklich zu merken. Tech-Firmen verkaufen uns Tempo, Bequemlichkeit und endlose Neuheit. Die Kosten werden leise auf den Rücken von denen abg’ladingt, deren Handschrift in den Pinselstrichen der Maschine no sichtbar is.

Na, a gelangweilter Teenager, der Anime-Avatare generiert, zieht ned persönlich wem das Essen vom Tisch. Der Schaden kommt durch die Masse. Durch Firmen, die Illustratorinnen durch Prompts ersetzen. Durch Verlage, die Budgets kürzen, weil „a KI eh an ersten Entwurf machen kann“. Durch Kundinnen, die mehr für weniger erwarten, weil’s gsehn haben, was a Gratis-App ausspuckt.

Jeder beiläufige Klick gibt dem Trend mehr Gewicht. Des is der unangenehme Teil.

Kernaussage Detail Wert für di als Leser*in
- Versteh, dass KI-Modelle auf riesigen Datensätzen trainiert werden, in denen auch Künstler*innen-Arbeiten stecken - oft ohne Zustimmung Hilft da zu kapieren, warum viele Creator KI-Kunst als Diebstahl sehen und ned als neutrales Tool
- Kleine Nutzungsentscheidungen (z. B. Stil-Mimikry und Namens-Prompts vermeiden) reduzieren direkten Schaden Gibt da praktikable Wege, Technik zu nutzen, ohne Künstler*innen-Rechte zu überfahren
- Menschlich gmachte Kunst finanziell und sozial zu unterstützen, wirkt gegen den „Race to the bottom“ Damit kannst dei Verhalten mit deine Werte abstimmen und echte Kreativität lebendig halten

FAQ:

  • Frage 1 Ist jede KI-Kunst automatisch Diebstahl?
  • Frage 2 Was is das Problem dran, den Namen von anam Künstlerin als Prompt einzutippen?
  • Frage 3 Kann KI für visuelle Creator irgendwann ethisch sein?
  • Frage 4 Heißt KI nutzen, dass i Künstler*innen hass oder abwerte?
  • Frage 5 Wie kann i echte Künstler*innen unterstützen, wenn mei Budget winzig is?

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